Brandschutz-
fachplanung

Im Bereich der Brandschutzfachplanung liegt unsere Kernkompetenz in der Erstellung von Brandschutzkonzepten für Neu- und Bestandsbauten.

sicherheit
list-1

Leistungsspektrum

 

Wir bieten Ihnen im Rahmen des ganzheitlichen Brandschutzes aus einer Hand folgende Dienstleistungen an. Erstellung von:

 

  • Brandschutzkonzepten
  • Feuerwehrpläne
  • Flucht- und Rettungspläne
  • Zimmerpläne
  • Bestuhlungspläne
  • Brandschutzordnungen
  • Feuerwehrlaufkarten

Das Brandschutzkonzept

 

Das Mindestmaß des bauaufsichtlich vorgeschriebenen Brandschutzes muss immer eingehalten werden. Im Mittelpunkt dieser Festlegungen im Einzelfall steht immer die Frage nach dem schutzzielorientierten Brandschutzkonzept. Das Brandschutzkonzept basiert auf der Gebäudenutzung und den sich daraus ergebenen Schutzzielen. Die Schutzziele führen unter Berücksichtigung der

 

  • Brandentstehungsgefahren
  • Brandlasten sowie
  • Brandausbreitungs- und Brandbekämpfungsmöglichkeiten
  • Und sonstigen brandschutzrelevanten Kriterien

 

zu den erforderlichen

 

  • Baulich-anlagentechnischen
  • Vorbeugend-abwehrenden
  • Betrieblich-organisatorischen

 

Brandschutzmaßnahmen.

 

Das Brandschutzkonzept beschreibt im Wesentlichen alle ineinandergreifenden Sicherungsmaßnahmen des vorbeugenden Brandschutzes.  Der vorbeugende Brandschutz wird aus diesen drei Teilbereichen gebildet.

 

Je nach Gebäudeart und Wertung der Schutzziele sind unterschiedliche Brandschutzkonzepte möglich. Ebenso können auch bei gleichen Schutzzielen unterschiedliche Brandschutzkonzepte zum Ziel führen.

 

Gemäß den Landesbauordnungen sind in den meisten Bundesländern bei Sonderbauten und teilweise auch bei allen Gebäuden Brandschutzkonzepte erforderlich.

 

Wir beraten Sie gerne!

 

 

Aufbau und Inhalt der Brandschutzkonzepte

 

Unsere Brandschutzkonzepte bestehen immer aus einem schriftlichen Teil und einer ergänzenden Plandarstellung (Visualisierung des Brandschutzkonzeptes). Diese Vorgehensweise erleichtert dem Entwurfsverfasser die Inhalte des Brandschutzkonzeptes schnell nachzuvollziehen und zu erkennen, welche Anforderungen erfüllt sind bzw. sein müssen und welche Anforderungen unter Umständen einer Abweichung und Kompensation bedürfen.

 

Schriftlicher Teil: Der Schriftliche Teil wird in Form einer systematisch aufgebauten umfangreichen Checkliste erstellt. Dabei wird konkret nachgewiesen, wie die gesetzlich geforderten Maßnahmen, unter Berücksichtigung der jeweiligen Schutzziele, eingehalten und umgesetzt werden.

 

Zeichnerischer Teil: In der Visualisierung wird der schriftliche Teil verständlich und nachvollziehbar in Pläne umgesetzt. Die Brandschutzpläne werden mittels CAD-Programmen erstellt.

 

Diese einfache aber sehr effektive Maßnahme dient als Grundlage für weitere Ausführungsplanungen und kann auf der Baustelle Ärger und Missverständnisse mit den am Bau beteiligten Firmen ersparen.

 

Baulich- und anlagentechnische Brandschutzmaßnahmen

mallofberlin

Die baulich- und anlagentechnischen Brandschutzmaßnahmen bilden die Grundlage des ganzheitlichen Brandschutzes. In ihm sind die Anforderungen an die im Gebäude vorhandenen Bauteile und technischen Anlagen berücksichtigt. Wesentliche Teile der zu erfüllenden Anforderungen sind in den jeweiligen Landesbauordnungen geregelt. Dies spiegelt sich im Brandschutzkonzept wieder.

Vorbeugende- und abwehrende Brandschutzmaßnahmen

 

Feuerwehrpläne unterstützen die Feuerwehr bei der Koordinierung im Fall von Lösch- und Rettungseinsätzen. Entsprechende Feuerwehrpläne müssen vom Bauherren oder Nutzer des Gebäudes zur Verfügung gestellt werden.

 

Gerade in Objekten mit besonderer Art und Nutzung (Sonderbauten) gehören Feuerwehrpläne zu den Maßnahmen des ganzheitlichen Brandschutzes und sind in jedem Fall für die hilfeleistende Feuerwehr sinnvoll bzw. erforderlich.

 

Inhalte von Feuerwehrplänen

 

Die Feuerwehrpläne enthalten unter anderem Angaben zur Erreichbarkeit und Zugänglichkeit des Objektes, Abstandsflächen, Lage von brandschutztechnischen Einrichtungen.

 

Der Feuerwehrplan besteht aus dem Feuerwehrübersichtsplan und den jeweiligen Feuerwehrgeschossplänen, abhängig von der Anzahl der Geschosse des Objektes.

 

Feuerwehrpläne bestehen aus zwei Teilen: dem zeichnerischen Teil (Feuerwehrplan) und dem Textteil (Anlage zum Feuerwehrplan mit diversen Angaben zum Objekt)

 

Leistungsspektrum (Feuerwehrpläne)

 

Erstellung von Feuerwehrplänen, in Abstimmung mit der zuständigen Brandschutzdienststelle.

 

  • Erstellung von Feuerwehrlaufkarten für Brandmeldeanlagen.
  • Betriebliche- und organisatorische Brandschutzmaßnahmen

 

Trotz eines hohen Sicherheitsniveaus im baulichen, anlagentechnischen und abwehrenden Brandschutzes haben zahlreiche Brandereignisse der letzten Jahre in Deutschland gezeigt, dass in den meisten Fällen das Verhalten der Menschen für den Verlauf des Brandereignisses und für das Schadensausmaß oftmals entscheidend ist. Durch effektive Maßnahmen zur Brandverhütung kann die Brandentstehung unter Umständen verhindert oder der mögliche Schaden auf ein Mindestmaß begrenzt werden.

 

Das Ziel der betrieblichen- und organisatorischen Brandschutzmaßnahmen ist es, Menschen in Bezug auf die Brandverhütung zu sensibilisieren, durch die Erläuterung der brandschutztechnischen Zusammenhänge die richtigen Verhaltensregeln zu schulen und dadurch eine höhere Sicherheit im Betrieb sowie für die sich im Gebäude aufhaltenden Personen zu erzielen.

 

Leistungsspektrum (Flucht- und Rettungspläne)

 

  • Erstellung von Flucht- und Rettungsplänen nach DIN ISO 23601 sowie
  • Zimmerplänen je nach bauordnungsrechtlicher Anforderung.

 

Erarbeitung der Brandschutzordnung gemäß DIN 14096, in Abstimmung mit dem Eigentümer und der zuständigen Brandschutzdienststelle.

 

 

Flucht- und Rettungspläne nach DIN ISO 23601

 

Flucht- und Rettungspläne stellen in Form eines grafischen Grundrisses des Objektes eine Orientierungshilfe für Flucht- und Rettungsmöglichkeiten bei einem Brand oder anderem Notfall dar. Sie enthalten Zusatzinformationen in Form von Piktogrammen, unter anderem über die brandschutztechnischen Einrichtungen zur Selbsthilfe im Brandfall (Feuerlöscher, Löschdecken) sowie über die Lage der Erste-Hilfe-Einrichtungen und beschreiben außerdem die richtigen Verhaltensregeln im Brandfall oder bei Unfällen.

 

Die Notwendigkeit der Flucht- und Rettungspläne ergibt sich aus den Sonderbauvorschriften, dem Arbeitsschutzgesetz, der Arbeitsstättenverordnung und einigen anderen Gesetzen und Verordnungen.

 

 

Brandschutzordnung nach DIN 14096

project

Die Brandschutzordnung ist eine auf ein bestimmtes Objekt zugeschnittene Zusammenfassung von Regeln für die Brandverhütung und das Verhalten im Brandfall. Sie muss in allen Teilen auf die bauliche Anlage abgestimmt werden.
Die Brandschutzordnung gliedert sich in die Teile A, B und C.

Brandschutzordnung Teil A

 

In Form eines Aushanges richtet sich an alle Personen, die sich im Objekt aufhalten. Die Brandschutzordnung ist an markanten Punkten der baulichen Anlage gut sichtbar aufzuhängen. Form und Inhalt des Teiles A ist in der DIN 14096 Teil 1 genau definiert. Sind im Objekt Flucht- und Rettungspläne erforderlich, wird auf diesen Plänen der Teil A der Brandschutzordnung mit abgebildet.

 

Brandschutzordnung Teil B



In Form eines Textes ist für Personen bestimmt, die sich nicht nur vorübergehend, sondern dauerhaft in einem Objekt aufhalten, jedoch keine besonderen Aufgaben zur Gefahrenabwehr haben. Hierzu zählen Beschäftigte des Unternehmens oder Mitarbeiter von Fremdfirmen, die regelmäßig im Unternehmen beschäftigt sind. Dieser Teil der Brandschutzordnung ist individuell zu verfassen, in Abhängigkeit von der Zielgruppe, dem Arbeitsumfeld, den möglichen Gefahren.

 

Der Inhalt ist in Textform zu verfassen und muss folgende Angaben enthalten:

 

  • Brandverhütung, Brand- und Rauchausbreitung, Flucht- und Rettungswege, Melde- und Löscheinrichtungen, Verhalten im Brandfall, Meldung des Brandes, Beachtung der Alarmsignale und Anweisungen, Löschversuch unternehmen, besondere Verhaltensregeln

 

Brandschutzordnung Teil C

 

In Form eines Textes wendet sich ausschließlich an Personen innerhalb des Objektes, die besondere Aufgaben zur Gefahrenabwehr und für den Gefahrenfall haben. Diese Personen können Brandschutz- oder Sicherheitsbeauftragte sein.

Der Umfang des Teil C richtet sich nach der Art des Gebäudes, nach den von ihm ausgehenden Gefahren und nach den übertragenden Aufgaben.

 

Der Inhalt ist auf die einzelne Aufgabe individuell zu verfassen und muss als Dokument jedem Verantwortungsträger zur Verfügung stehen.

 

Folgende Gliederung ist gemäß DIN 14096 Teil 3 verpflichtend:

 

  • Brandverhütung, Alarmplan, Sicherheitsmaßnahmen für Personen, Tiere, Umwelt und Sachwerte, Löschmaßnahmen, Vorbereitungen für den Einsatz der Feuerwehr, Nachsorge

 

Umfang und Inhalt sind im Einzelfall mit der zuständigen Brandschutzdienststelle abzustimmen.

 

Zusätzliche Leistungen

  • Drucken
  • Laminieren
  • Einrahmen
  • Lieferung
  • Montage

 

Selbstverständlich bieten wir Ihnen gerne eine fix und fertige Leistung an. Sie brauchen sich dann um nichts mehr zu kümmern.

 

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, alle Pläne gedruckt, laminiert oder gerahmt zu Ihnen zu liefern. Gerne übernehmen wir auch die Montage der Pläne.

 

Wir erstellen Ihnen gerne ein unverbindliches Angebot.

 

Referenzen (Auszug)

 

  • Büro- und Geschäftshaus Kap-Carré in Berlin
  • Hotel „Das Stue“ in Berlin
  • Shoppingcenter mit Hotel und Kongressebene „Stephankiez“ in Berlin
  • Motel-One am Zoo in Berlin
  • Maria-Montessori-Grundschule in Berlin
  • Biogasanlage in Rhinow
  • Industriehalle „Jacobi Carbons“ in Premnitz

Kontakt

 

Wir freuen uns, wenn wir gemeinsam an Ihrem nächsten Projekt arbeiten können.

E-Mail

Telefon

Festnetz: +49 3386 2122 282

Mobil: +49 151 2521 1742

Fax: +49 30 2332 0770 429

user-8

Kontaktformular